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Wie die UCK erschaffen wurde - Kosovo-»Befreiungskämpfer« vom organisierten Verbrechen finanziert.

Von Michel Chossudovsky, Ottawa

Von den globalen Medien als humanitärer Friedenseinsatz gefeiert, ging das Bombardement der NATO auf Pristina und Belgrad weit über einen Völkerrechtsbruch hinaus. Während man Milosevic als gnadenlosen Diktator dämonisiert, wird die UCK zu einer geachteten nationalen Bewegung im Kampf für die Rechte der ethnischen Albaner erhoben. In Wahrheit wird die UCK vom organisierten Verbrechen finanziert - mit stillschweigender Zustimmung der USA und ihrer Verbündeten

Nach einem im Bosnienkrieg angelegten Muster wird die öffentliche Meinung gezielt manipuliert. Der milliardenschwere Drogenhandel auf dem Balkan hat bei der Finanzierung des Konfliktes im Kosovo im Einklang mit den ökonomischen, strategischen und militärischen Zielen des Westens eine Schlüsselrolle gespielt. Durch europäische Polizeiakten und zahlreiche Studien dokumentiert, ist westlichen Regierungen und Geheimdiensten seit Mitte der Neunziger die Verstrickung der UCK mit kriminellen Syndikaten in Albanien, der Türkei und der EU bekannt.

»Die Finanzierung des Guerillakriegs im Kosovo wirft kritische Fragen auf und unterzieht die Begründung einer 'ethischen' Außenpolitik einer schweren Prüfung. Soll der Westen eine Guerilla unterstützen, die teilweise vom organisierten Verbrechen finanziert zu sein scheint?« (The Times, 24. März 1999). Während UCK-Führer in Rambouillet Madeleine Albright die Hand schüttelten, »erstellte Europol für die Innen- und Justizministerien Europas einen Bericht über die Kontakte zwischen der UCK und den albanischen Drogenbanden«, so die Times weiter. In der Zwischenzeit wurde die UCK in den globalen Medien geschickt als Repräsentant der Interessen der albanischen Kosovaren dargestellt.

CIA bildete die UCK aus
Mit dem 29jährigen »Freiheitskämpfer« Hashim Thaci als Chefunterhändler in Rambouillet ist die UCK de facto zum Steuermann der albanischen Position in den Friedensverhandlungen geworden - trotz ihrer Verbindungen zum Drogenhandel. Der Westen verließ sich auf seine UCK- Marionetten, um ein Abkommen zu verabschieden, das das Kosovo in ein besetztes Gebiet unter westlicher Verwaltung verwandeln sollte.

Ironischerweise bezeichnete der amerikanische Sondergesandte für Bosnien, Robert Gelbard, die UCK letztes Jahr als terroristische Vereinigung. Christopher Hill, der amerikanische Chefunterhändler und Architekt von Rambouillet, »ist ebenfalls ein scharfer Kritiker der UCK wegen ihrer Drogenverwicklungen« (Daily Telegraph, 6. April 1999). Außerdem hatte das US-State Departement zwei Monate vor Rambouillet auf Grundlage der OSZE-Berichte zur Kenntnis genommen, welche Rolle die UCK bei der Terrorsierung und der Vertreibung von ethnischen Albanern spielte: »Die UCK schikaniert oder entführt jeden, der zur Polizei geht,... UCK-Vertreter haben gedroht, Dorfbewohner zu töten und ihre Häuser niederzubrennen, wenn diese nicht der UCK beitraten... Die Schikanen der UCK haben solche Ausmaße erreicht, daß die Bewohner von Dörfern in der Region Stimlje 'bereit zur Flucht' sind«. (US-State Department, 21.Dezember 1998).

Während der Westen einerseits eine »Befreiungsbewegung« mit Kontakten zum Drogenhandel unterstützte, überging er die zivile Demokratische Liga des Kosovo und ihren Führer Ibrahim Rugova - der ein Ende des Bombardements und eine Verhandlungslösung mit den jugoslawischen Behörden gefordert hatte - völlig. Es ist erwähnenswert, daß die UCK, einige Tage vor Rugovas Pressekonferenz am 31. März, dessen Ermordung durch die Serben meldete (zusammen mit drei anderen albanischen Führern wie Fehmi Agani).

Seit Anfang der neunziger Jahre kooperieren Bonn und Washington bei der Etablierung ihrer jeweiligen Einflußzonen im Balkan. Ihre Geheimdienste haben dabei ebenfalls zusammengearbeitet. Nach Angaben des amerikanischen Geheimdienstexperten John Whitley, wurde die verdeckte Unterstützung der Kosovarischen Rebellenarmee als gemeinsame Operation der CIA und des Bundesnachrichtendienstes geleitet (der BND hatte bereits eine Schlüsselrolle bei der Einsetzung der rechten nationalistischen Regierung von Franjo Tudjman in Kroatien gespielt). Die Aufgabe, die UCK zu erschaffen und zu finanzieren sei ursprünglich Deutschland zugefallen. »Sie benutzten deutsche Uniformen, ostdeutsche Waffen und wurden teilweise durch Drogengelder finanziert« (Phönix, 2. April 1999). Laut Whitley war die CIA substanziell an der Ausbildung und Bewaffnung der UCK in Albanien beteiligt. Die verdeckten Operationen des BND entsprachen Bonns Absicht, seinen ökonomischen Machtbereich in den Balkan auszuweiten. Vor dem Bürgerkrieg in Bosnien- Herzogowina hatten Deutschland und dessen Außenminister Hans- Dietrich Genscher aktiv die Sezession unterstützt; Deutschland hatte »das Tempo der internationalen Diplomatie vorwärts gezwungen« und seine westlichen Verbündeten unter Druck gesetzt, Kroatien und Slowenien anzuerkennen. Nach Berichten der Geopolitical Drug Watch, favorisierten sowohl Deutschland als auch die USA (wenn auch nicht offiziell) die Formierung eines Großalbaniens, mit Albanien, dem Kosovo und Teilen von Mazedonien. Laut Sean Gervasi suchte Deutschland freie Hand unter seinen Verbündeten »um die wirtschaftliche Dominanz in ganz Mitteleuropa zu verfolgen«.

Rote Zora

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